Wohin kann ich mich im Störungsfall oder bei einem Leitungsbruch wenden?
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Wie ist die Wasserhärte in unserem Gebiet?
Die Wasserhärte beträgt 20 - 30 Grad französischer Härte. Dies bedeutet mittlere bis ziemliche Härte.
Die Schwankungen basieren auf den verschiedenen Anteilen von Seewasser und Quellwasser. Der erhöhte Kalkanteil im Wasser hängt mit dem erheblichen Anteil Quellwasser zusammen. Monatliche Kontrollen des kantonalen Labors sowie der Gruppenwasserversorgung BHW finden statt, welche die Qualität des gelieferten Wassers sicherstellen.

Was für Möglichkeiten habe ich, um meinen Wasserverbrauch zu reduzieren?

  • Tropfende Wasserhahnen und undichte Spülkästen sofort reparieren lassen. Ein tropfender Wasserhahn verliert pro Stunde ohne weiteres 1 Liter Wasser und ein lecker Spülkasten verschwendet jährlich die Wassermenge von 100 Vollbädern.
  • Beim Zähneputzen und Rasieren nur Wasser laufen lassen, wenn man es wirklich braucht.
  • Duschen statt Baden. Eine Dusche benötigt nur einen Drittel der Wassermenge eines Vollbades.
  • Autos möglichst wenig waschen. Waschanlagen benützen.
  • Rasen nicht zu oft schneiden. Je kürzer der Rasen geschnitten wird, desto schneller trocknet er aus. Ein extensiv bewirtschafteter Rasen, der nur alle paar Wochen geschnitten wird, ist blumenreicher und hält die Feuchtigkeit zurück.
  • Rasen nicht bewässern. Rasen ist äusserst widerstandsfähig. Regnet es nach einer Trockenperiode, wird ein ausgetrockneter Rasen schon nach kurzer Zeit wieder sattgrün. Deshalb im Hochsommer - wenn Wasser zur Mangelware wird - ganz auf das Bewässern verzichten.
  • Garten am Abend giessen. Giessen nützt am meisten am Abend, wenn es kühl ist. Die Pflanzen erholen sich bei genügendem Wasserangebot während der Nacht und überstehen so den nächsten heissen Tag besser. Nicht giessen, wenn Regen angesagt ist.
  • Pflanzen mit Regenwasser tränken. Dachwasser mit einer Wasserfalle vom Abflussrohr in ein Wasserfass umleiten.
  • Geschirrspüler und Waschmaschinen nur in Betrieb setzen, wenn sie ganz gefüllt sind. Mit Sparprogrammen lassen sich zusätzlich Wasser und Energie einsparen (wenig verschmutzte von stark verschmutzter Wäsche trennen). Beim Kauf der Maschinen auf den Wasserverbrauch achten. Moderne Geräte kommen mit einem Bruchteil der bisher üblichen Wassermenge aus. Einkaufsratgeber mit Angaben zu Wasser- und Energieverbrauch sind erhältlich beim Konsumentinnenforum der Schweiz. Private und öffentliche Energieberatungsstellen verfügen über eine Haushaltgeräte-Datenbank mit Angaben zum Wasserverbrauch.
  • Moderne Armaturen und Mischbatterien sind sparsamer. Es gibt auch Durchflussbegrenzer und Sparduschknöpfe.
  • Vorwaschen braucht es nur bei stark verschmutzter Wäsche.
  • Nicht unter laufendem Wasser vorspülen oder abwaschen. Dabei wird ein Mehrfaches der Wassermenge verbraucht, die ein gefüllter Spültrog benötigt.
  • Moderne Spülkästen sind mit einer Stopptaste ausgerüstet oder verfügen über zwei Tasten - für das kleine und für das grosse Geschäft.

Besonderer Tipp:
Im Sinne einer Selbstkontrolle empfehlen wir Ihnen, regelmässig die Wasseruhr abzulesen. Auf diese Weise können Sie ungewöhnlichen Wasserverbrauch und Wasserverluste relativ einfach feststellen. Sollten Sie einen Hinweis auf einen solchen Wasserverlust haben, sind die Installationen (z.B. Spülkästen, undichte Ueberdruckventile [Boiler]) zu kontrollieren.

Wie hoch ist der Anteil an Seewasser in der Wasserkorporation Wittenbach?
Das durch die Wasserkorporation Wittenbach aufbereitete Wasser setzt sich durchschnittlich zu 55 % aus Seewasser und 45 % aus Quellwasser zusammen.

Wie wird sauberes Trinkwasser gewährleistet?
Die Wasserqualität wird monatlich 4 - 5 mal stichprobenweise und systematisch kontrolliert.

Der Kalkgehalt aus meinem Trinkwasser ist seit kurzem sehr viel höher. Wie kommt das?

Auf die Zusammensetzung hinsichtlich Quell- und Seewasser für die einzelnen Bezüger haben wir keinen Einfluss. Es ist normal, dass die Zusammensetzung manchmal Schwankungen unterworfen ist.

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